Allgemeine Zoologie: Bau und Funktion tierischer Organismen by Hans-Ulrich Koecke

By Hans-Ulrich Koecke

Ein wallisisches Sprichwort sagt: "Der Mensch, der keine Fehler macht, macht auch nichts Gescheites." In einer solchen Lage befindet sich heute der Autor eines wissenschaftlichen Buches. Es ist unmoglich, nach dem Prinzip einer Enzyklopiidie moglichst umfassend zu berich ten. Immer mug eine gezielte Auswahl getroffen werden, die natiirlich Anlag zur Kritik gibt. Das Ziel dieser Darstellung einer "Allgemeinen Zoologie" ist, unter Einarbeitung vieler neuer Ergebnisse der Zellbio logie, den Bauplan eines tierischen Organismus, Einzeller oder Vielzeller, auf typische Funktionen zu beziehen und unter dem Gedanken der Evolution die Entstehung dieser Funktionen zu erkliiren. Immer wieder mug auf physiologische und biochemische Sachverhalte eingegangen werden. Das Buch ist kein Nachschlagewerk zur Systematik oder zu den Baupliinen, sondern ein Versuch, Verstiindnis fUr die Entstehung der Komplizierung bei tierischen Organismen und fUr das Verharren auf einmal erreichten erfolgreichen Organisationsmerkmalen zu wecken. Daher wendet sich die Allgemeine Zoologie an Studierende in den erst en Semestern und ist auch zur Ergiinzung im Schulunterricht gedacht. Abbildungen sollen den textual content ergiinzen, vor allem im morpho logischen Bereich. H. -u. Koecke Marburg, Juni 1982 VI Inhaltsverzeichnis Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ., . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . V 1 Wann sind zelluHir organisierte Lebewesen entstanden? . . . . . . . . . 1 2 Die solitare Zelle, Funktionen und Probleme: Protozoa (Einzeller) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . five 2. 1 Zellen mit veranderlicher Gestalt: Rhizopoda . . . . . . . . . . . . . . . . . five 2. 1. 1 Die amoboide Bewegung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . five 2. 1. 2 Chemotaxis und Phagocytose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . sixteen 2. 1. three Osmoregulation und zellulare Homoostase . . . . . . . . . . . . . . 22 2. 1. four Die Gewinnung chemischer Energie in shape des ATP-Molekiils. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 2. 1. five Die Sekretion von Zellprodukten: Schalenbildungen . . . . . . .

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Allgemeine Zoologie: Bau und Funktion tierischer Organismen

Ein wallisisches Sprichwort sagt: "Der Mensch, der keine Fehler macht, macht auch nichts Gescheites. " In einer solchen Lage befindet sich heute der Autor eines wissenschaftlichen Buches. Es ist unmoglich, nach dem Prinzip einer Enzyklopiidie moglichst umfassend zu berich ten. Immer mug eine gezielte Auswahl getroffen werden, die natiirlich Anlag zur Kritik gibt.

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Die Grana sind kompliziert aufgebaut, lassen mehrere Substanzzonen und eine Polaritat ihrer Verteilung erkennen. Bei den Arten mit mineralisiertem Gehause werden die Kristalle in sogenannten Idiosomen abgelagert und zeigen ihre typische Struktur, z. B. flache Platten oder gestielte Knopfchen aus amorpher Kieselsaure (Bild 12). Bei Euglypha z. lm Lange fur die Schale bereitgestellt. Sind die Kristalle kleiner (z. B. bei Difflugia), so konnen bis zu 6000 Idiosomen in der Zelle gespeichert werden.

Damit ist die dritte Stufe des Stoffwechsels zur Energiegewinnung erreicht, die in den Mitochondrien ablauft. Mit dem Acetyl-CoA ist die zentrale Verbindung des intermediaren Stoffwechsels gebildet worden . Zusammen mit einigen Aminosauren geht das Acetyl-CoA in den Tricarbonsaurezyklus ein, aus dem die Elektronen und die Proton en fiir die Atmungskette stammen. Aus dem Tricarbonsaurezyklus und dem Umbau des Pyruvat zu Acetyl-CoA stammt auch das CO 2 , das von der Zelle an die Umgebung abgegeben wird .

6 Ontogenie der Zelle: Gametenbildung und Generationswechsel Die einfachste Form der Vermehrung ist die Zweiteilung einer Zelle. Die entstehenden Tochterzellen sind gleichwertig und gleichformig. Sind jedoch besondere Zelldifferenzierungen vorhanden, wie Z . B. bei den Ciliaten (s. unten) , so mug eine der Tochterze1len die Funktionsstrukturen erganzen. Bei den schalenbildenden Amoben ist die Neubildung einer zweiten Schale die Voraussetzung fUr eine Teilung. Bei den komplizierten Gehausen der Foraminiferen ist eine einfache Teilung und Neubildung des Gehauses nicht mehr moglich.

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